Ich bin kein Roboter!! – eine Geschichte zum Wach-werden

Kennt ihr das auch?! Morgens wache ich auf mit einem unguten, diffusen Gefühl; wobei ich eigentlich gar nicht genau weiß, woher das kommt! Ich merke nur: verschiedene Gedanken schießen mir durch den Kopf:

„ich könnte … ich sollte … hätte ich doch … könnte er nicht? / könnte sie nicht (Wut!) … warum immer ich? (Ärger) … und so weiter!!!

Nun ist aus dem unguten Gefühl handfester Ärger geworden. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, aufzustehen und der dunklen Wolke der Gedanken zu entfliehen, die über mir schwebt! Spätestens jetzt könnte ich zu mir sagen: „ich bin kein Roboter – der dies Alles automatisch in sein Leben zieht!“

„Ich bin kein Roboter!“ muss ich auch manchmal im Netz angeben. Es ist ein Satz, der mich aus meiner stumpfen weiter-klick-Routine herausreißt. Ich muss bekennen, dass ich lebendig bin! Und es ist ein Satz, der mich auch im echten Leben aus meiner Gedanken-Lethargie reißen kann. Manchmal muss ich genau das erleben, damit ich dem stumpfen Dahinschlurfen der Gedanken und Gefühle Einhalt gebieten kann. So! … Nun hat der innere Gedanken-Roboter mittlerweile einen echt dicken Ast zwischen die Beine bekommen, kommt ins Straucheln und schlägt lang hin – Autsch!!!

Das macht mich wach. Nun bin ich bereit, auf das zu hören, was mir wirklich weiterhilft und meinen Geist erhellt! Ich bekomme Abstand zum Beklagen und Jammern; denn wenn ich das tue, belaste ich mich und fühle mich auch genauso; egal, auf welcher Seite ich stehe. Nachdem mein Gedankenkarussell nun so herrlich gestoppt wurde, wende ich mich meiner inneren Stimme zu. Mal sehen, was sie so zu sagen hat.

Aha; da meldet sich einer meiner geistigen Helfer, ein Engel. Er sagt zu mir: „Dein Ego will jetzt genau wissen, wo der Weg langgeht. Das geht aber nicht. Ich kann Dir helfen, aber den Weg musst Du selber wählen!“ – NA TOLL!, denke ich. Noch so ein kluger Spruch! … Und er wieder: „Es gibt viele Wege, geh Du nur Deinen. Du wirst beim Schritte-machen den richtigen Weg finden. Du bist nicht so weit gekommen, um stehenzubleiben oder gar umzukehren!“ Und ich: „Wie soll ich das machen?“ Er: „Bleibe in Bewegung! Schaffe Dir selber ein attraktives Leben; es sei Dir von Herzen gegönnt!“ Und ich: „Und was ist zum Beispiel mit dem Neid der Anderen?“ Er: „Fürchte den Neid nicht! Wenn Du in diesem positiven Sinne handelst, erweckst Du keinen Neid, sondern bist ein Vorbild für Andere. Sie werden es sehen und sagen: „Aha, er tut etwas für sich selber, er ist glücklich; das will ich auch tun – und glücklich sein!“ Lasse Dich ein; denn Du lässt Dich auf nichts weniger ein als auf die Verwirklichung Deiner Träume. Und das wolltest Du doch! Gehe Deinen Weg; alle werden sich mit Dir freuen und mit Dir glücklich sein, denn sie erkennen: „Wir sind jetzt da, wir sind wach und glücklich! Wir sind Alle keine Roboter!!“

Auch hierzu habe ich eine schöne kurze Meditation für Dich. Sie gibt Dir eine Anregung, wie Du morgens sanfter in den Tag starten könntest! Und auch hierzu magst Du wieder sanfte Musik auflegen …

Kurze Meditation für Gelassenheit

  • Die Situation, in der ich bin, nehme ich gelassen an.
  • Ich erinnere mich daran, mich nicht so grob zu behandeln, früh morgens schon.
  • Ich spreche innerlich sanft mit mir und mache mir keine Vorwürfe.
  • Ich suche den wunderbaren inneren Ort auf, wo ich gelassen sein kann.
  • Keiner hat die Patentlösung für mich. Ich darf auswählen und es selber machen.
  • Ich nehme meine Eigenarten an, statt mir innerlich ständig die Ohren vollzujaulen. Denn ich bin gut so, wie ich bin.
  • Wenn ich etwas nicht kann oder noch nie gemacht habe, sage ich zu mir: okay! Ich tue es jetzt. Ich mache meine Erfahrungen, das wird mir weiterhelfen. Ich gehe in die Gegenwart. Hier kann ich Dinge tun, Dinge erleben, etwas in Angriff nehmen. All das tut mir gut und erweitert meinen Horizont!
  • Ich bin freundlich zu Beginn des Tages. Ich starte freundlich und habe liebevolle Gedanken und Gefühle, statt alles so schwarz zu sehen.
  • Ich widerstehe der Versuchung, mich hilflos zu fühlen, denn die „Ich kann nichts!“ – Rolle passt mir nicht mehr.
  • Ich bin mutig und orientiere mich nun selber; das macht mich Schritt für Schritt immer stärker! Ich werde ein stärkeres ICH!

Ich hoffe, diesen Anregungen und Zeilen geben Dir Mut und Kraft für den Tag und für das, was Du tun willst. Namasté!

In Liebe, Dein MIKO

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